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Kreiskirchentag in Xanten

Der 25.Juni war ein großer Tag im Kirchenkreis Kleve. Der Kreiskirchentag fand im Archäologischen Park in Xanten statt und stand ganz unter dem Motto des Reformationsjahres „ich bin vergnügt, erlöst, befreit“. Auch für Kinder und Jugendliche gab es viele spannende Angebote. Lutherstaffel-Reporterin Franziska Thomas war für uns vor Ort.

 

Federkiele und gerappte Psalmen

„Heute ist endlich der Tag, auf den wir uns über ein Jahr vorbereitet haben.“ Christel Dückers, ehrenamtliche Mitarbeiterin des evangelischen Kirchenkreises Kleve, war froh, dass es nach den langen Vorbereitungen endlich losging.

Der archäologische Park des LVR in Xanten stellte einen Teil seiner Grünflächen zur Verfügung. Kirchengemeinden, Diakonie, Kirchenkreise und überregionale Einrichtungen bauten auf den Wiesen um das Amphitheater ihre Stände auf.

Von Armbänder basteln, Apfelbäumchen pflanzen bis Federkielschreiben war alles für Jung und Alt dabei.

 

Der Tag begann mit einem Gottesdienst im Amphitheater,ein Chor aus Geldern und Kerken und das Blasorchester des Bezirks Unterer Niederrhein unterstützten die Gäste beim Singen.  Das Lied „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“ beschrieb gleichzeitig das Motto des Tages. Der Ortspfarrer Hans-Joachim Wefers sowie Pfarrerin Irene Gierke ließen sich durch anfänglichem Regen nicht aus der Ruhe bringen und beschäftigten sich mit dem Gleichnis der Einladung zum Abendmahl. Die Konfirmanden und Konfirmandinnen aus Kalkar unterstützten das Thema durch einen gerappten Psalm 36 sowie durch eine szenische Darstellung.

 

Luther für alle Alterstufen

Nach dem Gottesdienst konnten die Besucher die verschiedenen Stände besuchen.

Jede Gemeinde oder vertrat das Thema Luther auf ihre eigene Weise.

„Wir sind nicht Luther, aber wir versuchen ihn und seine Intentionen dem Patienten näher zu bringen“, wie Silke Dahmen, Leiterin des evangelischen Fachseminars für Altenpflege in Xanten erklärte.

Aber es ist auch wichtig, die Lebensgeschichte von Martin Luther in den Kinderköpfen entstehen zu lassen. Das evangelische Schulreferat Duisburg/ Niederrhein gibt Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen. Diese können sich Material wie ein Lutherquiz für den Unterricht ausleihen. Dieser Stand gefiel den Kindern besonders, denn sie konnten Lutherschlüsselanhänger basteln und Bilder ausmalen.

 

Luther auf der Bühne und die Rose als Quadratologo

„Ich habe zweieinhalb Monate für die Gestaltung und Idee der Lutherrose benötigt“. Manuel Franke, Erfinder der „Quadtrologos“ erklärte, dass ihm das kommende Projekt sehr wichtig sei. Jeder Besucher hatte die Möglichkeit kleine Leinwandquadrate anzumalen. Alle zusammen stellen eine Lutherrose dar, die in Kleve und Goch in den Kirchen zu sehen sein wird.

 

Am Ende des gesamten Tages konnten sich die Besucher ein selbstgeschriebenes Theaterstück „Ich fürchte nichts“ des N.N. Theaters aus Köln im Amphitheater anschauen. Das Schauspiel zeigte lustige Szenen mit dem schüchternen Martin Luther. Bezog sich jedoch auch auf den altertümlichen Sprachgebrauch und die teilweise „dunklen“ Seiten des Lebens Luthers. Außerdem unterstützen die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors aus Goch und der Gruppe „aCHORd“ aus Xanten die Inszenierung tatkräftig.