Reformation 2017 Wir waren dabei!!! – Konfi-Camp in Wittenberg

15.000 Konfirmanden kamen – verteilt auf 14 Wochen – aus ganz Deutschland und europäischen Nachbarländern wie Tschechien, Ungarn und Italien zu dieser noch nie da gewe-senen Veranstaltung anlässlich des 500-jährigen Reforma-tionsjubiläums: Konfi-Camp in der Lutherstadt Wittenberg.
Und wir waren mittendrin!
Eine Woche voller Action, Gemeinschaft und Gedankenanstöße!
Die Konfirmandengruppen aus Bell, Büchenbeuren, Gödenroth und Rheinböllen fuhren zusammen in zwei Bussen und stellten gleich ein ganzes Zeltdorf: Debrecen.
Bereits ziemlich früh mussten wir morgens aus unseren Zelten schlüpfen. Die Wasch- und Duschcontainer füllten sich rasch und um 8.00 Uhr versammelten sich alle zum gemeinsamen Frühstück.

1

Eine Stunde später begann im großen Veranstaltungszelt das Programm. Mit einem thematischen Kurzfilm wurden die Konfirmanden mit alltäglichen Problemen konfrontiert, die später in Lerneinheiten am Vormittag innerhalb der Kirchengemeinden aufgearbeitet wurden. Mit kreativen und vielseitigen Projekten wie Basteln, Spielen oder biblischen Geschichten wurden die Konfis zum Nachdenken über die Grundgedanken der Reformation (Leistung und Gnade, Vertrauen, Nächstenliebe) gebracht.
Nach dem reichhaltigen und leckeren Mittagessen konnten sich die Jugendlichen sportlich und kreativ austoben. Es gab u.a. Volleyballturniere, Rugby-Staffellauf, Bubble-soccer und viele, viele Workshops wie Backen, Baden und Schmieden im Mittelalterdorf, Zaubern, urban-gardening, Brot-für-die-Welt, Rap, Musik und Tanz…

3

Zum Entspannen gab es Café- und Chillout-Bereiche sowie eine Zeltkirche.
Nach einer Pause mit Abendessen wurde es um 20:00 Uhr wieder lebendig: Musik umrahmte die Abendshows.
Im Großzelt, wo am ersten Tag alles begann und am letzten Abend alle Gottesdienst miteinander feierten, zeigten die Ju-gendlichen beim Singen, Rappen, bei Banana-Shake und Turner-Tanz auf und vor der Bühne, worum es geht – um eine junge und begeisternd lebendige Kirche.

Mit einer kurzen Andacht im Zelt-Dom um 22.45 Uhr ging ein langer und aufregender Tag zu Ende und alle Teamer fielen todmüde in ihre Schlafsäcke. Manche Konfis waren noch lange munter. Schlafen kann man ja im Bus auf dem Heimweg!

6

Donnerstagabend wurde über das ganze Konfi-Camp ein riesiges Planspiel gespielt: die Lutherverschwörung.
Kurfürst Friedrich der Weise suchte mutige Menschen, um Martin Luther auf dem Rückweg vom Reichstag zu Worms zu entführen und heimlich auf der Wartburg in Sicherheit zu bringen.
In Kleingruppen mussten unsere Konfirmanden durch geschicktes Suchen und Verhandeln drei Gegenstände erwerben, die nötig waren, um Martin Luther als Junker Jörg zu verkleiden und in Sicherheit zu bringen: Ein Wams von der Schneiderin, ein Schwert vom Schmied und Reisepapiere vom Schreiber.
Aber der Schneiderin fehlte es an Knöpfen, Leinen und Farbe, dem Schreiber an Tinte und der Schmied hatte Liebeskummer. So musste erst dem betrunkenen Wächter ein Verband gebracht und dem Schmied ein Liebeslied gesungen werden. Und wer weiß schon, dass der Wirt auch Tinte herstellt und des Schreibers Frau an Bleivergiftung starb…

7

Am Freitagnachmittag besichtigten wir die Wittenberger Altstadt und die Weltausstellung Reformation mit dem Assisi-Panorama, einem beeindruckenden Rundgemälde zur Re-formation, dem Melanchton-Haus und der Schlosskirche, an deren Tür der Legende nach am 31. Oktober 1517 die 95 Thesen angeschlagen wurden.
Wir hatten eine außergewöhnliche und aufregende Woche mit vielen Eindrücken und Gemeinschaft auch über Gemeindegrenzen hinweg. Ein wirklich tolles und einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten.

Danke besonders an Beate Jöst, die Gesamtorganisation übernommen hatte, an unsere Teamer Sebastian, Susanne und Tim, sowie an den Kirchenkreis und unsere Gemeinde, die die Fahrt unserer Jugendlichen kräftig gesponsert haben.
Hannah Ney (Gödenroth) & Wolfgang Jöst

8

2

4

5

Konfis aus Gödenroth beim Konficamp in Wittenberg

Reformationssommer 2017: Wir waren dabei!!! Gigantisch: 15.000 Konfis verteilt auf 14 Wochen im Konficamp in der Lutherstadt Wittenberg und wir mittendrin! Eine Woche voller Action und Gemeinschaft!

Die Konfigruppen aus Gödenroth-Heyweiler-Roth, Rheinböllen, Büchenbeuren und Bell fuhren zusammen zu dieser noch nie da gewesenen Veranstaltung anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Bereits ziemlich früh mussten die Konfis morgens aus ihren Zelten schlüpfen. Die Wasch- und Duschcontainer füllten sich rasch und um 8.00 Uhr versammelten sich alle zum gemeinsamen Frühstück. Eine Stunde später begann im großen Veranstaltungszelt das Programm. Mit einem thematischen Kurzfilm wurden die Konfirmanden mit alltäglichen Problemen konfrontiert, die später in Lerneinheiten am Vormittag innerhalb der Kirchengemeinden aufgearbeitet wurden. Mit kreativen und vielseitigen Projekten wie Basteln, Spielen oder biblischen Geschichten wurden die Konfis zum Nachdenken gebracht. Nach dem reichhaltigen und leckeren Mittagessen konnten sich die Jugendlichen sportlich und kreativ in Workshops austoben. Es gab u.a. Lifehacks, Handy-Ladestationen auf Fahrrädern, Bubblesoccer, Schmieden, Spiele, Musik, Mitmach-Aktionen, Cafe- und Chillout-Bereiche sowie eine Zeltkirche. Nach einer Pause mit Abendessen wurde es um 20:00 Uhr wieder lebendig:

Musik umrahmte die Abendshows. Dort wo am ersten Tag alles begann und am letzten Abend alle miteinander Gottesdienst feierten, zeigten die Jugendlichen auf und vor der Bühne, worum es geht – um eine junge und lebendige Kirche. Nach einer kurzen Andacht ging ein langer und aufregender Tag zu Ende und alle Teamer fielen todmüde ins Bett bzw. auf die Isomatte, die Konfis mehr oder weniger. An einem Nachmittag besichtigten wir die Wittenberger Altstadt und die Weltausstellung Reformation.
Wir hatten eine außergewöhnliche und aufregende Woche mit vielen Eindrücken und Gemeinschaft. Ein wirklich tolles und einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten!

5
Beim Breaktheday um 12h machten alle Hunsrück- Gruppen gemeinsam Aktionen und Spiele

4
Gruppenbild mit Confiance aus Ruanda auf dem Spiegel-Skywalk:
Sina, Peter, Tom, Sam, David, Julius Heinz (Teamer), Tabea, Hannah (Teamerin), Manuel, Marius und Mike

3
Beim Klettern in schwindelnder Höhe bewiesen die Gödenrother Konfis ihre
Standfestigkeit

2
In den Zelten sah es oft ziemlich wild aus, 7-11 Mädels oder Jungs schliefenjeweils in einem Zelt

1
Bei der Andacht in der Schlosskirche in Wittenberg
Danke besonders an Beate Jöst, die die Idee und die Gesamtorganisation dazu hatte, mit Jugendlichen aus unserer Region dort teilzunehmen.
Hannah Ney – Teamerin

95 Thesen für eine andere Welt

Unter dem Titel „95 Thesen für eine andere Welt“ haben sich im Januar 20 Jugendliche aus 3 verschiedenen Kirchengemeinden zum ersten Mal zusammengefunden, um unter professioneller Anleitung ein eigenes Theaterstück anlässlich des Reformationsjubiläums zu erarbeiten. Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, was uns in einer Welt, die immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint, eigentlich Orientierung bietet. Die Jugendlichen zeichnen mit klarem Blick Muster und Strukturen unserer heutigen Gesellschaft nach, prangern Missstände an und sind sich einig: Wir haben Angst! Doch sie zeichnen auch Visionen, wie es anders sein könnte, suchen nach Impulsen zum Auf- und Umbruch und blicken hoffnungsvoll nach vorne. Nach nicht ganz 95 Leitfragen wie „Wo musst Du Widerstand leisten?“, „Wie überwindet man Ängste?“ und „Was gibt Dir Hoffnung?“ haben die Jugendliche zutiefst persönliche Texte entwickelt und diese in Bilder verpackt. Entstanden ist eine sehr ehrliche theatrale Collage, die den Zuschauern im wahrsten Sinne Türen öffnet in die Gedankenwelt der Spieler.
Das Projekt, gefördert von der Stiftung Jugend der Sparkasse Rhein-Nahe, der Ev. Jugend im Rheinland, dem Landesjugendring Rheinland-Pfalz sowie dem Kirchenkreis An Nahe und Glan wird veranstaltet von der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises an Nahe und Glan. In vier mehrtägigen Probeneinheiten arbeiten die Jugendlichen unter professioneller Anleitung an ihrem Stück. Geleitet werden die Proben von Theaterpädagogin und Regisseurin Julia Hahn und Bühnenbildner Roy Müller. Während die Schauspielgruppe Szenen und Texte erarbeitet, erstellt die Bühnengruppe das Bühnenbild.
Die teilnehmenden Jugendlichen sind vorwiegend Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit des Kirchenkreises aus den evangelischen Kirchengemeinden Bad Sobernheim, Roxheim, Bad Kreuznach und Meisenheim und kennen sich teilweise bereits aus vergangenen Projekten. Die Probenwochenenden sind daher willkommene Gelegenheiten, den gemeindeübergreifenden Austausch zu pflegen.
Premiere ist am 16.09.2017 um 18:00 auf der Bühne des Ev. Gemeindehauses Hargesheim. Weitere Vorstellungen finden am 28.10.2017 um 18:00 in der Ev. Matthiaskirche Bad Sobernheim und am 18.11.2017 um 18:00 in der Ev. Pauluskirche Bad Kreuznach. Außerdem wirkt das Ensemble mit bei der zentralen Veranstaltung zum Reformationsjubiläum des Kirchenkreises An Nahe und Glan „Tore zur Freiheit“ in der Schlosskirche Meisenheim am 31.10.2017 um 17:00. Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.

image002 image002 (1)
Weitere Informationen bei Anika Weinsheimer im Jugendreferat des Kirchenkreises An Nahe und Glan, Tel.: 0671 2985666, E-Mail: info@ev-jugendreferat.de, www.ev-jugendreferat.de
Anika Weinsheimer

Abtauchen in die Zeit Martin Luthers

Bauern und Kurfürsten zogen über den Platz, das Zischen während der Abkühlung der frisch geschlagenen Nägel war zu hören – der Marktplatz rund um den Weseler Dom tauchte am Samstag in die Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts ein. Die Zeit, die in Glaubens- und Gesellschaftsfragen besonders von Martin Luther geprägt wurde. Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums organisierte der Kirchenkreis Wesel dazu einen thematischen Jugendtag.

„Wir wollten nicht einfach einen Jugendtag veranstalten, sondern einen thematischen Bezug herstellen, wenn es derzeit schon so ein großes Jubiläum gibt. Dabei war uns wichtig, nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern etwas Praktisches anzubieten“, erklärte Jugendreferentin und Veranstalterin Michaela Leyendecker. Also haben die Organisatoren ein Live-Rollenspiel auf die Beine gestellt. Entwickelt wurde dieses von Ralf Brinkhoff. In insgesamt acht Gruppen, verschiedener Schichten angehörig, darunter Bauern, Nonnen oder dem Klerus, wurde zuerst in Kleingruppen über die Vor- und Nachteile der Reformation diskutiert. Wer mochte, konnte sich dazu dann auch passend verkleiden. Die Kurfürsten forderten zum Beispiel die Minderung der Zentralgewalt des Kaisers und hielten an einem starken Papsttum fest. Sie standen einer Reformation sehr kritisch gegenüber, während sich die Städter und Nonnen für neue Reformen stark gemacht haben.

Bevor es allerdings zu den großen Reden kam, sollten sich die einzelnen Gruppen in ihren Rollen austauschen. Dafür wurden Anfragen zum Gespräch, passend zur damaligen Zeit, per Papier überbracht. So trafen sich unter anderem die Bauern mit dem niedrigen Adel um sich auszutauschen. Am Nachmittag folgten dann die ersten Reden. Auf der Bühne, die auf dem Marktplatz aufgebaut war, hielten die einzelnen Gruppen nacheinander ihre Ansprachen, vertraten ihre Standpunkte und versuchten andere Gruppen von ihrer Meinung zu überzeugen. Zwischen dem ganzen Tumult spielte eine mittelalterliche Band. Das Leben der damaligen Zeit sollte eben so gut wie möglich nachempfunden werden können.

Rund 250 Kinder und Jugendliche haben sich für den Jugendtag angemeldet. Mithilfe von 50 ehrenamtlichen Helfern, konnte das Fest realisiert werden. Ein Jahr haben die Vorbereitungen insgesamt gedauert.

Unter den Teilnehmern waren unter anderem die derzeitigen Konfirmanden. Offen war der Jugendtag jedoch für alle Kinder und Jugendlichen. „Werbung haben wir in den Konfigruppen und in diversen Jugendeinrichtungen gemacht. Dass so viele gekommen sind, ist richtig toll“, freute sich Leyendecker.

Nicht nur das Planspiel stand auf dem Programm: Vor dem Dom warteten weitere Aktionen auf die Teilnehmer – natürlich ganz im Stil des Mittelalters. Lotte Stemberg drehte mit den Jugendlichen Glasperlen über einer offenen Flamme. „Damit können wir zeigen, wie es früher war, mit Glas und Feuer zu arbeiten“, erklärte Stemberg. Ketten- und Schlüsselanhänger ließen sich aus den bunten Perlen werkeln. Das Handwerk war an das damals weit verbreitete Glasblasen angelehnt. Gegenüber konnten eigene Nägel geschmiedet werden. Dazu wurde das Eisen erst erhitzt, dann mussten die Kinder und Jugendlichen mit einem Hammer das glühende Metall in die passende Form schlagen. Feuer spielte eine zentrale Rolle auf dem Festgelände: Die Feuerartisten Max Gerke und Lukas Poersch boten mit Feuerspuken und Feuerakrobatik eine eindrucksvolle Show. Auch hier galt: Selbermachen. In einer abgeschwächten Form, konnte jeder auch einmal mit einem Rohr Feuer spuken. „Alle haben toll mitgemacht und sind wahrhaftig in die Rollen geschlüpft. Ich hatte Angst, dass es langweilig wird oder das die Kinder nicht mitmachen werden, aber wir Organisatoren wurden vom kompletten Gegenteil überzeugt. Es hat sich gelohnt“, resümierte Michaela Leyendecker.

Text und Bilder: Jasmin Ohneszeit

Martin Luther-das Kindermusical

Martin Luther-das Kindermusical

Wenn man im Jahr 2017 ein Kindermusical plant, kommt man am Thema Martin Luther kaum vorbei. Somit war es für mich als Kreiskantorin klar, dass ein überregionales Musical das Leben und Wirken von Martin Luther beschreiben soll. Viele Luthermusicals landeten im Einkaufkorb und am Ende sollte es das brandneue Musical von Gerd-Peter Münden werden, welches erst Anfang des Jahres erschien.

Luther6

Luther8

Das Werk hat es in sich: Viel Text, ein sehr großer Ambitus, und viele unterschiedliche Bühnenbilder, sehr viele Sprechrollen und ein vergleichsweise großes Orchester.

Luther2

Nun stellte sich die Frage: Wer aus dem Kirchenkreis an Nahe und Glan kann sich vorstellen, bei diesem Projekt mitzumachen? Bei meinen eigenen Chören sind es 26 Kinder, die am vorgeschlagenen Termin können, viel zu wenig für dieses große Musical. Und tatsächlich meldeten sich drei Chorleiterinnen, die das Stück für das gemeinsame Projekt einstudieren möchten. Sabine Vinke aus Hargesheim, Sabine Lagoda aus Bad Kreuznach und Mechthild Mayer aus Meisenheim.

Insgesamt waren also vier Chöre mit dabei: Die Bunten Töne (Lagoda), das Kinderchorprojekt Becherbach (Mayer), der Kinderchor Mozart 19 (Vinke) und die Amadeus-Singschule (Rinck).

Insgesamt sangen über 70 Kinder das Musical, es gab etwa 20 Solosänger und sechs große Rollen mit viel Text. Wir haben den Luther dreigeteilt, sodass drei Kinder die Rolle spielten.

Luther8

Das Orchester bestand aus elf Musikern und für viele Kinder war es faszinierend Oboen, Flöten, Schlaginstrumente und Streicher zu sehen.

Das jüngste Kind war 4 Jahre alt, das älteste 13 Jahre.

An zwei gemeinsamen Probentagen setzten alle Kinderchöre die geprobten Lieder zusammen. Die Szenen wurden geübt, die Kulissen und Requisiten zum ersten Mal eingesetzt. Am langen Probenfreitag waren einige Kinder von 10 bis 18 Uhr vor Ort. Es wurde geschauspielert, gebastelt, gesungen und gemeinsam gegessen.

Die erste Aufführung fand in der Pauluskirche Bad Kreuznach am 17. Juni statt. Der große Raum bot viel Platz aber auch eine komplizierte Akustik. Trotz einer extra gemieteten Verstärkeranlage war es schwer, überall in der Kirche gut zu verstehen. Dafür war der Chorklang sehr schön und die gut 300 Zuhörer hatten gute Sicht auf das aufwändige Spektakel. Drei große Kulissen wechselten sich ab und unzählige Requisiten wechselten in jeder Szene den Ort. Somit waren alle Helfer gut beschäftigt.

Anschließen wurden alle (!) Utensilien eingepackt, um am nächsten Tag im 40 Kilometer entfernten Heimweiler wieder aufgebaut zu werden. Ein logistischer Kraftakt und nur mit engagierten Helfern zu schaffen. Ein großer Dank gilt den KöchInnen, KulissenbauerInnen, AutofahrerInnen, Transporteuren und allen anderen, die mit angepackt haben.

Luther1

Die zweite Aufführung war akustisch einfacher, aber es war nicht so viel Platz. Dafür gab es einen Vorhang und noch einmal 200 Zuhörer.

Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Denn die Kinder waren sehr konzentriert und einige lieferten wirklich Höchstleistungen ab.

Ich denke, dass man die Kinder noch in einigen Jahren fragen kann, was Luther so ausgemacht hat, und sie werden sich an vieles erinnern: An sein Leben als Mönch nach dem Unwetter, an seine Befragung in Worms, an seine geliebte Katharina und an den Thesenanschlag. Sie kennen drei seiner Lieder (Ein feste Burg, Nun freut euch liebe Christengmein, Von Himmel hoch) und seine Worte vor dem Kaiser.

Ein erfolgreiches Projekt. Ich bedanke mich im Namen der Veranstalter für die Aufnahme in die Lutherstaffel!

Kreiskantorin Cindy Rinck

Wartburg als Luther-Mobil

Die Lokalzeit Aachen hat einen Beitrag über den Wartburg der Kirchengemeinde Mechernich gedreht. Seht selbst: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-wartburg-als-luther-mobil-100.html

Hier der Text des WDR:
Lokalzeit aus Aachen | 03.04.2017 | 03:56 Min. | Verfügbar bis 03.04.2018 | WDR

Die evangelische Gemeinde Mechernich schickt im Lutherjahr einen alten Wartburg Tourist auf Tour. Das Auto hat genau wie Luther eine enge Verbindung zur Stadt Eisenach und soll daher als Botschafter für das Leben und Schaffen Luthers dienen.

Luther leicht – Fachtag Reformation

Den FACHTAG REFORMATION im Hackhauser Hof nutzten am 24. Januar 2017 viele Kolleg_innen aus der Jugendarbeit zum Austausch, Refreshing und Tanken von neuen Ideen nicht nur für das Jubiläumsjahr.
Nach einem Eintauchen in die soziokulturellen Gegebenheiten der Reformationszeit gab es anregende Praxisbeispiele wie das Lutherplanspiel der aej Saar (Ausleihe möglich) oder die Ergebnisse der Projektgruppe #werbeagenturaufzeit der Jugendkirche Düsseldorf. Auch unser Staffelstab war dabei!

IMG_6664

IMG_6670

IMG_6666